Goldener Lifeball-Auftakt im Burgtheater
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Goldener Lifeball-Auftakt im Burgtheater

Presseberichte zum Konzert am 15. Mai 2015 im Burgtheater Wien:

Der Standard:

„Standing Ovations für die Künstler des Red Ribbon Celebration Concert“

„Die Verknüpfungen zwischen dem Ballmotto „Ver Sacrum“, 60 Jahren Staatsvertrag und der Leitfarbe Gold bewältigten die Künstler so gut, dass es ihnen Standing Ovations einbrachte.

So sprang der gut zweieinhalbstündige Abend im Wiener Burgtheater zwischen dem antiken Frühlingsfest, etwa vertreten durch Konstanze Breitebners Lesung von Arthur Schnitzlers „Geschichte eines Genies“ über Weltpolitik – der kurzfristig eingesprungene Peter Simonischek las aus Stefan Zweigs „Die Welt von Gestern“ – bis hin zu gold glänzender Unterhaltung. Diese lieferte beispielsweise Juan Diego Florez, der „Au mont Ida“ aus „La Belle Helene“ von Jacques Offenbach zum Besten gab – wo es ja immerhin um einen goldenen Apfel geht, der schließlich den Trojanischen Krieg auslösen sollte. Für den Tenor gab es glücklicherweise nur Bravo-Rufe.

Die Wiener Moderne – das literarische Gegenstück zur Wiener Secession, die mit Gustav Klimt und der goldenen Kuppel gleich in mehrerlei Hinsicht die Hauptmotive des heurigen Life Balls stellt, – kam noch mehrfach zum Zug. So lasen sowohl Birgit Minichmayr als auch Michael Köhlmeier und Erwin Steinhauer aus Alfred Polgar – alle drei mit einem großen Augenzwinkern. Besonders viel Applaus heimste dennoch Anna Netrebko vor der großteils goldenen Kulisse ein. Sie interpretierte „Io son l’umile ancella“ aus Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“.“

Anna Netrebko

Anna Netrebko

Vienna Online:

„Und eine gute Sache ist es – denn der Erlös des von Alexander Wiegold inszenierten Abends, der bereits zum vierten Mal in dieser Form stattfand, geht an die Clinton Health Access Initiative, die sich vor allem auch gegen die Mutter-Kind-Übertragung von HIV einsetzt.“

 

Salzburger Nachrichten:

„Für die passende Untermalung der Friedensbotschaft sorgte dann u.a. Hannelore Elsner mit Rainer Maria Rilkes Erzählung „Feder und Schwert“, in der sich das Schreib- erfolgreich gegenüber dem Kriegsgerät beweist. Am Schluss hieß es jedoch trotz der ernsten Botschaft doch noch einmal schmunzeln: Netrebko schickte, unterstützt von Beczala und Eyvazov, die Besucher mit einer schelmenhaften Interpretation von Franz Lehars „Dein ist mein ganzes Herz“ nach Hause.

„Wir wollten die Leute nach so einem ernsten Abend mit einem ernsten Thema noch einmal unterhalten“, meinte sie anschließend. Der Organisator dürfte das bereits geahnt haben. „Wenn Sie hier heute Abend Spaß haben, vergessen Sie nicht, dass Sie dabei auch Leben retten“, hatte Keszler schon zu Beginn des Konzerts erklärt.“

Schlussapplaus-3