Prometheus/ Egmont - Alexander Wiegold
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Prometheus/ Egmont

Text von Christopher Hampton und Alexander Wiegold
nach Motiven von Goethe, Shelley, Lord Byron u.a.
Musik von Ludwig van Beethoven

Premiere 18. Mai 2017
Ruhrfestspiele Recklinghausen

Die Musik Ludwig van Beethovens verknüpft zwei Geschichten von Rebellion und Freiheitskampf: den Mythos um Prometheus und die Historie um den flämischen Grafen Egmont.

Der Titan Prometheus brachte der Menschheit mit dem symbolischen Feuer die Kraft des Gedankens, die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und befreite sie damit aus der Willkür der Götter. Egmont setzte sich dieses Motiv fort, indem er für die Freiheit der unterdrückten Niederländer mit seinem Leben einstand und damit eine Autokratie zu Fall brachte. Beide Figuren atmen den Geist der Aufklärung, beide opfern sich für die Befreiung der Menschheit aus ihrer Unmündigkeit.

Heute, über 200 Jahre später, scheinen wir uns in eben diese Unmündigkeit zurückzubewegen: freiheitlichen Werte und Menschenrechte gelten als Tugendterror und Autokraten bestimmen zunehmend die Geschicke der Welt. Ein guter Zeitpunkt also, sich mit Beethoven und Goethe wieder auf den Freiheitskampf als ein nie enden wollendes menschliches Projekt zurück zu besinnen und zu reflektieren, wo wir heute stehen.

mit
Sebastian Koch
Marie Arnet

Orchester Wiener Akademie
Musikalische Leitung: Martin Haselböck

Regie und Dramaturgie
Alexander Wiegold

Bühne
Vanessa Eder-Messutat

Video
Atzgerei Visual Design

Kostüme
Birgit Hutter

Licht
Ellen Paget

Video Operator
Florian Gruber