Red Ribbon Celebration Concert 2012 - Alexander Wiegold
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Red Ribbon Celebration Concert 2012

Die Wiener Zeitung schrieb am 14.5.2012:
Am Abend vor dem Lifeball kommt es im nahen Burgtheater zu einer vokalen Großveranstaltung – mit Michael Schade als Impresario. „Red Ribbon Celebration Concert“ heißt der Abend, der für die Aids/HIV-Hilfe einspielen soll.

Angesichts der Stars dürfte sich das nicht schwer gestalten: Klassik-Könner wie Schade, Mojca Erdmann und Bernarda Fink bringen Lieder und Arien, Schauspieler wie Maximilian Schell und Antonio Banderas Texte zu Gehör, Al Jarreau und Randy Crawford liefern soulige Zwischentöne. Und dass die Wiener Philharmoniker erstmals bei einem Life-Ball-Event mitmischen, ist für Schade ein „Ritterschlag sondergleichen“. Nicht zu vergessen freilich: Bill Clintons Präsenz. Mit Clinton hat das Projekt auch begonnen. „Es gibt wenig große Persönlichkeiten, die im wirklichen Leben noch größer sind“, schwärmt Schade.

Antonio Banderas
Al Jarreau

Im Vorjahr hat er Clinton kennengelernt – bei einer Benefiz-Auktion vor dem Life Ball. Beeindruckt hat ihn vor allem die Organisation, die der Ex-Präsident gegründet hat: die Clinton Health Access Initiative. Die kämpft nicht zuletzt dafür, HIV-Medikamente in Afrika verfügbar zu machen, und ermöglicht Schwangeren in Sambia und Uganda (rund eine Million Menschen sind dort HIV-positiv), gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Schade: „Für die Afrikaner kostet das ein Wahnsinnsgeld. Dabei ist es ganz einfach. Durch die Clinton-Initiative geht das alles – es ist ein Wunder.“ (…) Prompt hatte Schades Frau die Idee: „Warum trommeln wir nicht unsere Künstlerfreunde zusammen?“ Und Clinton versprach, das Konzert mit seiner Präsenz zu adeln. Für das Konzert hat das Ehepaar Schade ein ambitioniertes Ziel: 100.000 Euro will man einspielen. Die Planung sei entsprechend aufwendig, nämlich „wie für 20 Hochzeiten“. Wobei Schade auch keine ganz typische Gala anpeilt. Statt einem Sammelsurium glamouröser Einzelauftritte peilt er (mit Regisseur Alexander Wiegold und Bühnenbildner Patrick Bannwart) so etwas wie eine Opern-Inszenierung an.